
Altenberg ist Bodenbündnis-Gemeinde und setzt sich für Bodenschutz ein.
Gesunde Böden sind unsere Lebensgrundlage. In diesem Bewusstsein trat Altenberg im Jahr 2024 dem Europäischen Bodenbündnis bei.
Nach dem einstimmigen Beschluss zum Bodenbündnis-Beitritt im Altenberger Gemeinderat im April 2024 fand am Mittwoch, 18. Dezember 2024 im Gemeindezentrum Altenberg im Rahmen einer öffentlichen Fachveranstaltung die feierliche Auszeichnung statt. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder überreichte gemeinsam mit Norbert Rainer (Geschäftsführer des Klimabündnis OÖ) die Bodenbündnis-Tafel für Altenberg an Bürgermeister Michael Hammer und Elisabeth Gierlinger, Obfrau des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz. Dabei wurde das bisherige Engagement der Marktgemeinde Altenberg ebenso gewürdigt wie die Absicht, sich vermehrt für Bodenschutz einzusetzen.
Was ist Bodenschutz?

Beim Bodenschutz geht es einerseits um die Eindämmung des Bodenverbrauchs (Verbauung und Versiegelung), andererseits um die Verbesserung des Bodenzustandes jener Flächen, die nicht versiegelt oder bebaut sind.
Seitens der Gemeinde wurden vom Bürgermeister und dem Ortsplaner Andreas Kubernat das nach den neuen Vorgaben des Landes erarbeitete Örtliche Entwicklungskonzept und Vorschläge für die Gemeinde aus dem Oö. Aktionsprogramm „Leerstandsverwertung und Ortskernbelebung“ vorgestellt, als bereits in Gang gesetzte Maßnahmen zur Reduzierung des Bodenverbrauchs. Thomas Bauer, Bodenexperte von der Umweltabteilung des Landes Oberösterreich erläuterte sehr anschaulich die vielen wichtigen Funktionen (Nahrungsmittelproduktion, Wasser- und CO2-Speicher, Schadstofffilter, Lebensraum für zahlreiche Organismen,…), die unsere Böden haben und machte deutlich, dass nur intakte Böden die für uns Menschen wichtigen Leistungen erbringen.
Was bringt´s für Altenberg?
Die Gemeinde kann nun als Bodenbündnis-Gemeinde auf das Unterstützungs- und Förderprogramm des Bodenbündnisses Oberösterreich zugreifen. Es sollen Workshops, Vorträge, etc. organisiert werden und auch mit der Landwirtschaft und den Betrieben zusammengearbeitet werden.
